- Uhowo, ul. Kolejowa 8, 18-100 Łapy
- tel.: +48 502 50 80 50, +48 502 50 80 60
- e-mail: kaylon@kaylon.pl
- gps.: N 53°00'25.6" E 22°54'44.1"
Wir laden zu traditionellen Kahnfahrten durch das Gewirr der Gewässer im Narew - Nationalpark ein.
Dieser flache, hölzerne Kahn, der mit einer Stange vom Grund abgestoßen wird, erlaubt die Zufahrt in die entlegensten Winkel des Nationalparks. Diese Technik des Abstoßens vom Grund sieht zwar einfach aus, ist aber sehr schwer zu beherrschen.
Früher wurde die Kähne zum Transport von Heu, das auf den fruchtbaren Wiesen zwischen den vielen Flussarmen geerntet wurde, benutzt. Manchmal wurde auch das Vieh damit auf die weide gefahren. Außerdem spielten die Kähne eine wichtige Rolle bei der Fischerei, früher dem wichtigsten Einkommenszweig der Bewohner der Dörfer an der Narew.
Heute werden die Kähne zum Angeln benutzt und mauserten sich zu einer der größten Attraktionen, indem sie Touristen befördern.
In den Kähnen von ca. 4 m Länge und ca. 1 m Breite finden zwei Fahrgäste und der Fährmann Platz. Erfahrene Fährmänner können stundenlange Touren im Gewirr der Fließe absolvieren. Sie leben hier seit Generationen und kennen das Gebiet ausgezeichnet. Sie wissen auch um die regionalen Besonderheiten sowie Sitten und Gebräuche. Sie zeigen den Gästen alles sehenswerte und erläutern es. Die Gäste können sich der Beobachtung und dem Fotografieren unserer ursprünglichen Natur hingeben.
In Abhängigkeit vom Zeitfonds der Gäste bieten wir Touren zwischen 2 und 5 Stunden in der Gegend von Kurowo an, wo sich die Verwaltung des Nationalparks befindet, sowie in der Nähe von Uhowo.
Die Narew bildet in der Nähe von Kurowo ein wahres Labyrinth von Flussläufen und Altarmen zwischen ausgedehnten Röhrichten. Es ist dies eines der ursprünglichsten gebiete des Nationalparks. Während der Kahnfahrt kann man die üppige Vegetation sowie Fraßspuren des Bibers beobachten. Die ganze Zeit über begleitet uns der Gesang zahlreicher Vogelarten, vor allem von Karmingimpel, Drossel- und Schilfrohrsänger. Wir können dem jagenden Eisvogel begegnen, der Rohrweihe sowie die Rufe von Kranich oder Rohrdommel hören.
Das Flusstal in der Nähe von Uhowo ist bis heute vom Menschen als Mähwiese oder Weide genutzt. Es gibt hier mehr offene Flächen, wo viele von Aussterben bedrohte Vogelarten vorkommen. Hier befinden sich die ornithologisch wertvollsten Gebiete, sogenannte Feuchtwiesen, wo vor allem Limikolen brüten. Während der Kahnfahrt können wir hier zahlreiche Entenarten, Gänse, Uferschnepfen, Kiebitze, Bekassinen und Rotschenkel beobachten. Mit ein wenig Glück sehen wir sogar die Balz des Kampfläufers oder einen jagenden Seeadler.
Kahnfahrten mit den traditionellen Kähnen sind eine ausgezeichnete Möglichkeit, die Schönheit der Natur des Nationalparks kennen zu lernen.