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Der Słucz ist der größte Nebenfluss des Horyń mit einer Länge von 451 km und durchfließt die Bezirke Shitomir und Rivne in der nordwestlichen Ukraine. Der Słucz ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Fluss in Weißrussland. Zeitweise, vor dem 2. Weltkrieg, wurde der Verlauf des Słucz als die historische westliche Grenze der Ukraine angesehen. Aufgrund des lehmigen Untergrundes ist das Wasser des Słucz bräunlich gefärbt und trägt viele Mineralstoffe mit sich. Daher eignet es sich sebst nach dem Abkochen nicht zum Trinken. Trinkwasser ist aber in den am Fluss gelegenen Ortschaften problemlos zu erhalten. Das Flusstal hat eine Breite von 0,2 – 0,8 km im Oberlauf und bis zu 5 km im Unterlauf. Das Flussbett selbst ist 5-50 m, manchmal bis zu 100 m breit.
Der schönste Abschnitt des Flusses beginnt unterhalb von Nowogrod Wołyński, wo er über einige Zehn Kilometer ein Granitmassiv, genannt die „Słuczer Schweiz“, durchfließt.
Die Granitfelsen und –schwellen im Flussbett erschweren zwar einerseits das Paddeln, andererseits ist dies natürlich eine großartige Attraktion. In Abhängigkeit vom Wasserstand können Untiefen, Stromschnellen oder Hindernisse im Wasser teilweise gefährlich sein. Eine weitere Erschwernis sind die recht zahlreichen Pontonbrücken, die ein Umtragen der Kanus notwendig machen.
Der größte (linksseitige) Nebenfluss des Słucz ist der Korczyk.
Diese Beschreibung entstand aufgrund eigener Beobachtungen und Messungen auf einem etwa 200 km langen Abschnitt zwischen Nowogrod Wołyński bis zur Mündung des Słucz in den Horyń. Wir empfehlen für eine 6 – 7 Tage – Tour den Abschnitt bis zur Stadt Sarny mit einer Länge von 142 km.
0,0 km – Beginn der Tour in der Nähe der Ortschaft Cziżowka, etwa 10 km unterhalb von Nowogrod Wołyński.
Nach dem Überqueren der Brücke fährt man links auf eine ausgefahrene, unbefestigte Straße und kommt nach etwa 1200 m zum Fluss. Am besten lässt man die Boote unterhalb der Rechtskurve des Flusses zu Wasser – so vermeidet man eine Steinschwelle im Fluss, die eine am Grund liegende Rohrleitung schützt.
Die Stelle ist durch ein Hinweisschild gekennzeichnet. Dieser Platz eignet sich auch zum zelten nach der langen Anfahrt. Der Słucz ist hier etwa 25 m breit und windet sich auf den nächsten ca. 30 km durch das nur einige Meter breite tiefe Flusstal. Im Flussbett befinden sich zahlreiche, teilweise knapp unter der Wasseroberfläche verborgene Steine. Um ein Kentern zu vermeiden, muss man die Wasseroberfläche die ganze Zeit sehr genau beobachten. Die Ufer sind hier meist von Weidendickichten gesäumt.
2,0 km – Mündung des rechten Nebenflusses Wierszczynica. Am rechten Ufer an der Mündung ein schöner Rastplatz mit niedrigem Gras, umgeben von Bäumen.
4,3 km – Holzbrücke, die das am linken Ufer gelegene Dorf Bieregowoje mit den Wiesen am rechten Ufer verbindet. Im Dorf befindet sich ein Lebensmittelladen rechts neben der Kapelle.
5,7 km – sehr gute Rast- bzw. Biwakplatz am rechten Ufer hinter dem Ortsausgang von Bieregowoje. Auch von Land aus über eine unbefestigte Straße erreichbar. Die Ufer sind hier allgemein recht steil und hoch, so dass es wenige Möglichkeiten zum Anlegen gibt.
8,6 km – am rechten Ufer eine Bucht mit guter Ausstiegsmöglichkeit kurz vor dem Dorf Mała Cwilia.
9,1 km – niedrige Betonbrücke zwischen den Dörfern Bieregowoje (zweite, gleichnamige Ortschaft) und Mała Cwilia. Kurz dahinter die alten Brückenpfeiler einer ehemaligen Holzbrücke. Kurz vor der Brücke am rechten Ufer ein guter Platz zum Aussteigen und zum Erledigen der Einkäufe im Dorf.
10,1 km – der rechtsseitige Nebenfluss Gać mündet hier.
12,9 km – ein sehr guter Rast- bzw. Biwakplatz auf einer Lichtung auf einer Anhöhe mit einigen Granitfelsen.
Auch dieser Platz ist von der nahe vorbeiführenden Straße aus landseitig erreichbar.
15,5 km – Mündung des rechten Nebenflüsschens Gutjanka. Am rechten Ufer ein guter Rastplatz. Ab hier säumt Kiefernwald das linke Ufer.
18,9 km – niedrige Betonbrücke, die eher eine Furt darstellt, nahe der Ortschaft Kurczyca. Es ist ein Umtragen der Kajaks über ca. 50 m notwendig, am besten am rechten Ufer.
Im Ort mehrere Geschäfte, am nächsten am linken Ufer. Der Słucz ist hier etwa 50 m breit.
21,8 km - Cerem - Mündung des linken Nebenflusses Cerem. Davor sind im Wald auf der rechten Seite einige Gebäude sichtbar. Ab der Mündung dichter Wald am linken Ufer bis zur Uferlinie.
24,0 km – große Steinschwelle, die in Abhängigkeit vom Wasserstand nur schwer oder gar nicht passiert werden kann. Ein Umtragen über einige Meter macht sich meist notwendig. Kurz vor der Schwelle am rechten Ufer ein guter Biwakplatz auf einem Hügel mit einigen Granitfelsen. Es empfiehlt sich hier zu nächtigen um an nächste Morgen die Boote unterhalb der Schwelle einzulassen.
Zufahrt von Land aus möglich.
26,3 km – guter Rastplatz am rechten Ufer nahe eines Birken-Kiefern-Waldes.
Eine der wenigen Stellen mit niedrigem Ufer. Die Landschaft wird immer interessanter, an den Ufern und im Wasser sieht man immer mehr Felsen. Jedes Kräuseln der Wasseroberfläche kann auf einen unter dem Wasser liegenden Stein hindeuten, deshalb ist hohe Aufmerksamkeit geboten. Das rechte Ufer wird immer flacher und man findet einige Rastplätze.
Von weitem sieht man die schönen Türme des Klosters in der Stadt Gorodnica.
31,2 km – Brücke in Gorodnica. Etwa 100 m vor der Brücke und nochmal unmittelbar davor befinden sich zwei Steinschwellen, die man aber mit dem Boot überqueren kann. Hinter Brücke links kann man aussteigen, einkaufen gehen und in einer der Bars auch etwas essen. Auf diesem Abschnitt zahlreiche Felsen im Flussbett. 
31,9 km – eine weitere lange Steinschwelle, die bei niedrigem Wasserstand nicht überquert werden kann. 300 m weiter ein guter Platz zum Rasten oder Übernachten am linken Ufer am Wald. Gut erreichbares Feuerholz. Auch das rechte Ufer ist leicht zugänglich, doch befinden sich Gebäude in der Nähe. 
32,6 km – eine weitere lange Steinschwelle mit zahlreichen aus dem Wasser ragenden Steinen. Überquerung in Abhängigkeit vom Wasserstand möglich. Das Ufer ist die ganze Zeit leicht zugänglich, insbesondere links. Nach 500 m eine weitere Steinschwelle!
35,9 km – guter Platz zum Aussteigen und zum Besuch des am linken Ufer gelegenen Dorfes Łuczyca. Einkaufmöglichkeiten sind vorhanden. In diesem Abschnitt zahlreiche Untiefen.
38,2 km – Beginn einer zweiteiligen, schwierig zu passierenden Steinschwelle in einer Rechtskurve des Flusses. Die Schwierigkeit wird dadurch erhöht, dass sich der zweite Teil der Schwelle unmittelbar hinter der Kurve befindet und nicht sichtbar ist. Man kann leicht auf einen Felsen fahren und bei stärkerer Strömung besteht die Gefahr zu kentern. 
38,8 km – Mündung des rechten Nebenflusses Pierewierznia, die eine schnelle Strömung hat. Der Słucz liegt weiter tief im Flusstal, die Ufer sind aber leicht zugänglich und überwiegend bewaldet.
40,8 km – links mündet der größte Nebenfluss, der Korczyk. 400 weiter in Höhe des Dorfes Uście die nächste Steinschwelle, die in der Mitte mit dem Kanu überquert werden kann.
41,7 km – Pontonbrücke über den Fluss in Uście. Ein kurzes Umtragen ist notwendig, am besten am linken Ufer. Starke Strömung unmittelbar vor der Brücke, in die man nicht hineingeraten sollte, da sie das Boot unter die Brücke ziehen könnte. Im Dorf kann man einkaufen. 200 m unterhalb der Brücke die nächste Steinschwelle und zahlreiche Steine im Flussbett. Am linken Ufer ein neuer Obelisk für den Fluss Słucz mit einer Tafel mit den Worten „Wasser – Quelle des Lebens und der Reinheit“. 
46,0 km – niedrige Brücke mit vier Durchlässen, die den Fluss aufstaut. Dahinter eine starke Welle. In Abhängigkeit vom Wasserstand kann man versuchen, mit dem Kanu zu passieren – wir empfehlen jedoch dringend das Umtragen am rechten Ufer. 
47,4 km – zwischen zwei Flussbiegungen, erst links und dann rechts,
der schönste Biwakplatz der gesamten Tour. Eine vom Wald umgebene Lichtung mit einigen Felsen besät, jedoch viel Platz für die Zelte und gut erreichbares Feuerholz. Hinter der Rechtskurve kann man weitere Übernachtungsplätze finden, die jedoch nicht ganz so schön sind.
Ab der letzten Brücke wird der Fluss von Hügeln mit herausragenden Felsen gesäumt.
Mit seinem Gebirgscharakter ist dies zweifellos der schönste Abschnitt des Flusses.
50,8 km – ein weiterer sehr guter Biwakplatz. Kennzeichnet sind die Reste eines einige Zehn Meter langen Behältnisses aus Beton sowie kurz vorher die Mündung eines kleinen linksseitigen Nebenflusses. Gut erreichbares Ufer und viel Platz für die Zelte. Man erreicht das nahe Dorf Marinin von hier aus zu Fuß.
55,7 km – Steinschwelle in Höhe des Dorfes Hubków.
Noch vor der Schwelle erscheint eine wunderschöne Kirche sowie am rechten Ufer die Ruinen des Schlosses Siemaszków. Die Steinschwelle befindet sich auf Höhe der Kirche. Bei niedrigem Wasserstand könnte es Probleme mit dem Passieren geben. 
57,7 km – Brücke in der am linken Ufer gelegenen Ortschaft Sosnowe. Hier kann man einkaufen. Auf der Karte ist die Brücke zwei Kilometer weiter Flussabwärts eingezeichnet! Die Landschaft verändert sich jetzt deutlich. Der Gebirgscharakter geht in eine flache, breite Niederungslandschaft über und die so genannte „Słuczer Schweiz“ ist hier zu Ende.
Es gibt ab jetzt viele Untiefen und Anlegestellen fehlen auf den folgenden 10 km fast völlig.
69,4 km – niedrige Betonbrücke oder eher ein Damm nahe der Ortschaft Bystriczi. Davor teilt sich das Flussbett in zwei Arme. In der Mitte ist eine Insel, der linke Arm ist sehr flach, manchmal liegt es trocken. Die Boote müssen umgetragen werden, am besten über das linke Ufer.
Ein Unterqueren der Brücke ist aufgrund der geringen Höhe nicht möglich. Etwa 300 m unterhalb der Brücke eine weitere Steinschwelle, die das Flussbett quert. Das Flusstal ist hier weiterhin flach und breit, die breite des Flussbettes erreicht 90 m.
73,3 km – eine Holzbrücke für Fußgänger nahe des Dorfes Kołodieznoje. Am Ufer gibt es zahlreiche Ortschaften, so dass es mit der Versorgung keine Probleme gibt.
Die umgebende Landschaft ist offen, hier und da Weidendickichte.
79,0 km – Pontonbrücke, die die beiden Teile der Ortschaft Chotyń verbindet. Ein Umtragen ist notwendig, am besten am linken Ufer.
Die Landschaft bleibt flach, im Flussbett zahlreiche Sandbänke.
85,6 km – Mündung des rechten Zuflusses Komarnica. Immer mehr gute Biwakplätze, die Ufer sind gut zugänglich. Der erste gute Rastplatz befindet sich vor der Ortschaft Bieriezno auf der Höhe einer Birkenreihe am rechten Ufer. Kurz davor ist eine gute Stelle zum Aufschlagen des Lagers. Hier kann man auch mit dem Auto heranfahren.
92,1 km – große Betonbrücke beim Städtchen Bierezno. Zum Einkaufen hält man am besten bereits am Beginn des Ortes, von hier kommt man am besten ins Zentrum mit einigen Geschäften und Bars. Die Stadt geht nahtlos in den Ort Horodyszcze über. Beim Weiterpaddeln sieht man links eine kleine Kirche. Gleich dahinter befindet sich ein guter Biwakplatz bei einem Birkenwäldchen. Leicht zugängliche Ufer und viel Feuerholz.
97,2 km – Pontonbrücke, die an einer hölzernen Konstruktion hängend befestigt ist. Die Brücke ist auf der Karte nicht verzeichnet. Sie verbindet die am rechten Ufer gelegene Ortschaft Witkowicze mit dem linken Ufer. Man kann ohne Probleme unter der Brücke hindurch paddeln.
98,1 km – sehr guter Biwkplatz am rechten Ufer. 50 m hinter dem Wald kommt man gut an Land. Viel Platz zum zelten.
100,7 km – weiterer sehr guter Biwakplatz. Man hält am besten kurz vor einem sandigen Steilufer, das mit Kiefernwald bestanden ist. Weiter macht der Fluss eine Linksbiegung und 50 m dahinter ist ein weiterer, wenn auch nicht ganz so schöner Biwakplatz. Beide Plätze sind mit dem Auto gut erreichbar. 
102,9 km – der Fluss spaltet sich in drei Arme. Nach der Karte müsste man den linken Flussarm nehmen, der zu den Dörfern Tyszyca und Boryszyn führen soll. Der linke und der mittlere Flussarm fließen jedoch kurz dahinter zusammen und bilden eine Schleife. Also nimmt man den rechten Arm, der kurz dahinter rechtwinklig nach rechts abknickt. Dieser ist auf der Karte als „Staraja“ bezeichnet.
107,5 km – Pontonbrücke in der Nähe der Ortschaft Kniaziewka. Umtragen, am besten am linken Ufer, ist erforderlich.
109,4 km – sehr guter Biwakplatz etwa 500 m hinter einer Rechtsbiegung des Flusses. Wir paddeln am geschlossenen Wald entlang. 200 m weiter steht eine riesige Eiche mit einem hohlen Stamm. 
111,6 km – Reste einer alten Betonbrücke. Der linke Brückenkopf steht jetzt mitten im Flussbett, da der Fluss das linke Ufer erodiert hat. Obwohl die Brückenpfeiler recht gut erhalten sind, führt keine Straße hierhin. Die Brücke muss seit dem 2. Weltkriegt zerstört sein. Sie ist auf keiner Karte verzeichnet. Unmittelbar vor der Brücke guter Platz zum Aussteigen. 
111,9 km – rechts mündet der kleine Nebenfluss Bober. Genau gegenüber am linken Ufer ein sehr guter Biwakplatz. Man kann am niedrigen Ufer gut anlegen.
In der Ferne sieht man die Häuser des Dorfes Tynnoje. Auf den letzten drei Kilometern befinden sich mehrere gute Biwakplätze, die auch mit dem Auto erreichbar sind.
115,4 km – große Betonbrücke in der Ortschaft Tynnoje. Während man den Ort passiert, kann man mehrere Bunkerruinen sehen, die zu den Befestigungsanlagen der Stadt Sarny aus der Vorkriegszeit zählen. Vor der Brücke rechts ein guter Platz zum Anlegen und zum Spaziergang zum Einkaufen. Hierher führt eine Asphaltstraße, über die man nach 400 m ein Geschäft erreicht.
Hinter Tynnoje gibt es zahlreiche Befestigungsanlagen, einige stehen auch im Wasser. Der Fluss fließt zwischen 2 bis 3 m hohen Steilufern. An einigen niedrigen Stellen ist jedoch das Rasten möglich.
121,4 km – ein kleiner rechter Nebenfluss - der Riemień - mündet hier ein. Wir nähern uns dem Dorf Kamienno – Słuczanskoje. Im Dorf kann man einkaufen. In Höhe einer Linkskurve des Flusses sieht man am rechten Ufer die Reste eines sehr großen Bunkers. 
123,2 km – sehr guter Biwakplatz am rechten Ufer kurz vor einer Linksbiegung des Flusses. Am rechten Ufer beginnt ein Steilufer mit Kiefernwald. Im Hintergrund sieht man die letzten Gebäude von Kamienno – Słuczanskoje.
Feuerholz ist gut erreichbar.
127,4 km – eine weitere Pontonbrücke, die Czudziel am rechten Ufer mit Zarowie am linken verbindet. Umtragen, am besten links, erforderlich. Man kann nach Czudziel einkaufen oder eine Bar besuchen gehen.
300 m weiter unterquert man einen Fußgängersteg.
128,5 km – ein Fußgängersteg, der auf Fässern schwimmt. Man kann am rechten Ufer umtragen oder aber sich auf den Steg setzen und das Boot unter ihm hindurchführen, denn die Strömung ist hier gering.
Einige Kilometer weiter passieren wir das malerisch im Flusstal gelegene Dorf Dubniaki, doch leider kann man an den steilen Ufern schlecht aussteigen.
136,7 km – eine hohe Brücke über den Słucz in einem schrecklichen technischen Zustand. Sie wird aber von den Einheimischen immer noch intensiv genutzt. Die Brücke ist auf der Karte nicht verzeichnet. 
137,9 km – Mündung des linken Nebenflusses Jaźwinka. Man sieht schon die Schornsteine und die ersten Gebäude der Stadt Sarny.
142 km – Brücke der Fernstraße Dorohusk – Kiew in Sarny. Am besten geht man etwa 200 m hinter der Brücke am linken, sehr sanften, sandigen Ufer an Land. Ganz in der Nähe gibt es ein Geschäft. Hier sollte man die Tour beenden, denn im weiteren Verlauf behält der Fluss seinen Charakter bis zur Mündung in den Horyń. Unterhalb der Brücke teilt sich das Flussbett und umschließt eine kleine Insel. Wenn wir den linken Arm nehmen, erreichen wir ein Kiefernwäldchen, wo man eventuell übernachten kann. Der Ausstieg ist nicht ganz einfach, aber der Platz ist recht schön. Weiter unterhalb gibt es kaum noch Biwakplätze.
145,8 km – Eisenbahnbrücke unterhalb Sarny. 
149,9 km – Brücke nahe der linksseitigen Ortschaft Luchcza. Einkaufsmöglichkeit. Die Landschaft ist offen, von Weidendickichten durchsetzt. Es gibt kaum gute Rastplätze.
159,1 km – Brücke nahe des Dorfes Strelsk. Erst sieht man die Pfeiler einer zerstörten Brücke, dann die Pontonbrücke. Umtragen erforderlich, am besten am rechten Ufer.
167,9 km – Brücke nahe der Ortschaft Lubikowicze. Die Landschaft ist monoton und aufgrund der vorherrschenden Weidendickichte gibt es kaum Möglichkeiten zum Biwakieren. Vor dem Dorf teilt sich der Fluss zwei Mal und umströmt kleinere Inseln. Man kann jeden Arm benutzen. Etwa 400 m hinter dem Dorf am linken Ufer gibt es eine – wenn auch nicht sehr attraktive – Möglichkeit zum Biwakieren.
173,0 km – Brücke aus Holz und Beton in Höhe des Dorfes Bierieżki. Etwa 400 m weiter alte Brückenpfeiler aus Beton.
186,0 km – Eisenbahnbrücke, 200 m weiter eine Straßenbrücke. Die Landschaft ist weiterhin flach und mit Weidendickichten bewachsen.
193,2 km – Mündung des Słucz in den Horyń. Nach weiteren 2 km erreicht man das Dorf Wieluń am rechten Ufer. Etwa in der Ortsmitte oder am Ende kann man die Kajaks bequem aus dem Wasser ziehen.
| Kosten der Kanutour in der Ukraine (min. Teilnehmerzahl - 14 Personen) | |||
|---|---|---|---|
| Route und Dauer der Tour | Beginn und Ende der Tour | Preis | |
| Słucz (8 Tage) | Cziżowka – Sarny | 890 PLN/Person | |
ACHTUNG! Organisierte Gruppen von mindestens 14 Teilnehmern können den Termin frei wählen.
Der Veranstalter ist berechtigt, die Tour bis eine Woche vor dem geplanten Beginn abzusagen, wenn die notwendige Teilnehmerzahl nicht zusammenkommt.
Im Preis enthalten sind: