
Die Pisa (deutsch Pissa) verbindet die Großen Masurischen Seen mit der Narew. Sie entspringt im Roś-See (Roschsee) bei Pisz (Johannisburg), durchfließt den östlichen Teil der Puszcza Piska (Johannisburger Heide) und die Kurpie-Ebene und mündet dann bei Nowogrod in die Narew. Der wichtigste Zufluss ist der Turośl-Kanal sowie die Nebenflüsse Rybnica, Rudna, Pisza Woda, Wincenta und Skroda. Die Pissa ist auf ihrer gesamten Länge von 87 km (die oft angegebene Länge von 80 km ist falsch) besegelbar, daher kann man auf der gesamten Tour Segeljachten begegnen. Die Breite beträgt ca. 20 m beim Auslauf aus dem Roś-See und ca. 30 m an der Mündung in die Narew. Der Fluss mäandriert auf der gesamten Länge stark, ist relativ tief und sehr sauber. Sie ist der einzige Fluss in diesem Teil Europas, die ausschließlich von Nord nach Süd fließt. Weil der Fluss recht kurz und direkt mit den Großen Masurischen Seen verbunden ist, sind die Wasserstandsschwankungen gering. Am Ufer gibt es viele schöne Biwakplätze, so dass man sich die Tour gut einteilen kann. Wir empfehlen für die Tour 4 – 5 Zage einzuplanen.



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2,0 km - Straßenbrücke der Landstraße 63 von Łomża nach Węgorzewo (Angerburg).

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2,2 km - Fußgängerbrücke. Rechts das Hotel Pisz. Die Ufer sind weiterhin befestigt, doch man findet Ausstiegsstellen und kann Einkäufe in den zahlreich vorhandenen Geschäften erledigen.

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2,6 km - Straßenbrücke im Zuge der Umgehungsstraße von Pisz. Kurze Zeit später quert eine Fernwärmeleitung den Fluss. Wir nähern uns der Faserplattenfabrik, große Vorräte von Holz sind sichtbar. Etwa 300 m unterhalb der Fabrik enden die Uferbefestigungen und der Fluss nimmt einen zunehmend natürlichen Charakter an. An den Ufern wächst Schilf und man sieht einige Angelstege.

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4,8 km - das Schilf am Ufer endet, am linken Ufer kann man anlegen und rasten bzw. biwakieren. Fünfzig Meter von Ufer ein Wald aus Kiefern und Birken. Man gelangt hierher auch mit dem Auto, deshalb kann dies auch ein guter Startplatz für die Tour sein. An dieser Stelle macht die Pissa erst eine Rechts- und dann eine Linksbiegung. Von hier an sind die Ufer wieder mit Schilf bewachsen. Hinter der Biegung links der Auslaufkanal des Klärwerkes. Von da an reicht der Wald wieder bis an die Ufer, die mit Schilf bewachsen und nicht sehr zugänglich sind. Wir treffen oft auf Sandbänke, die für denn gesamten Lauf der Pissa charakteristisch sind. In Abhängigkeit vom Wasserstand wechseln diese ihre Ausdehnung. Auf einigen kann man sogar biwakieren.
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8,2 km - der kleine linksseitige Zufluss Szparka, etwa 1 m breit. Im Hintergrund sieht man links die Straße Nr. 63
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9,4 km - am linken Ufer ein Schöpfwerk
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14,0 km - links der Zufluss des regulierten Flüsschens Pisza Woda


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16,1 km - ein sehr guter Biwakplatz am rechten, recht hohen Ufer. Die Stelle liegt an einer scharfen Linkskurve des Flusses. Eine Aussichtsplattform und ein hölzerner Lehrpfad sind am Ufer sichtbar. Der etwa 150 m lange Holzsteg in ca. 2,5 m über dem Boden zeigt die Zerstörungen, die ein Hurrican 2002 in der Johannisburger Heide angerichtet hat. Viel Platz für Zelte, man kann hierher auch mit dem Auto gelangen. Der Ausstieg ist nicht sehr bequem, aber es lohnt sich, hier Halt zu machen.
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18,9 km - evtl. Biwakplatz am linken Ufer, aber eher unbequemer Ausstieg. Etwa 300 m davor fließt die Pissa durch einen Kiefernwald auf einem hohen sandigen Steilufer, aber das Anlegen ist hier noch schwieriger.

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19,4 km - schöner Biwakplatz am linken Ufer in Höhe eines Betonpfahls mit Waldabteilungsnummern. Der Ausstieg ist etwas bequemer. In der Nähe ein Birken-Kiefern-Wald.
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20,4 km - ein guter Biwakplatz am linken Ufer an einer scharfen Linksbiegung. Einfacher Ausstieg und eine kleine Wiese zum zelten sind vorhanden. In der Nähe eine kleine lokale Straße, aber bis zu den nächsten Häusern sind es einige Kilometer.

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20,6 km - eine bogenförmige Straßenbrücke. Am linken steilen Ufer sieh man bewirtschaftete Wiesen.
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23,7 km - sehr schöner Biwakplatz am rechten Ufer an einer scharfen Linksbiegung der Pissa. Das Ufer ist zwar mit Birken zugewachsen und etwas schwer zugänglich, aber es lohnt sich, hier Rast zu machen. Unterwegs viele Sandbänke, die man für eine Rast oder ein Bad nutzen kann.

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24,1 km - ein weiterer Biwakplatz am rechten Ufer an einer Linkskurve des Flusses. Ab jetzt gibt es zahlreiche Biwakplätze, aber der Ausstieg ist ein der Regel unbequem. Die Pissa hat eine Breite von 20-25 m; beide Ufer sind bewaldet.
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25,1 km - ein langer offener Uferabschnitt mit hohen Erlen. Viele gute Plätze zum Zelten und einfach zugängliches Feuerholz. Der Abschnitt zieht sich etwa 200 m bis zu einer scharfen Linksbiegung hin. Der beste Punkt für eine Rast befindet sich in dieser Flussbiegung. Der Wald ist etwas dichter und das Ufer nicht so steil.
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25,8 km - an einer Linkskurve des Flusses ein hohes sandiges Steilufer, das manchmal abfällt und die Möglichkeit zum Aussteigen bietet. Viel Platz um zelten und einfach zugängliches Feuerholz.
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26,2 km - weiterer guter Biwakplatz am rechten Ufer an einer scharfen Flussbiegung nach links. Einige gute Ausstiegsstellen. Es gibt eine Überdachung mit Tisch und Bänken, viel Platz zum zelten und viel Feuerholz.

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26,7 km - sehr guter Biwakplatz am linken, sandigen, mit Kiefern bewachsenen Steilufer. Der Ausstieg ist nicht sehr bequem, aber die Aussicht entschädigt für die Mühen. Ca. 200 m weiter ein Birkenwäldchen und eine etwas besser zugängliche Uferstelle.
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27,5 km - weiterer guter Biwakplatz - eine sanfte, mit Wiese mit Erlen. Der Platz befindet sich genau in einer Rechtskurve. Weiter nach der Biegung malerische Ufer mit weiteren guten Biwakplätzen.

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29,7 km - Straßenbrücke nahe der Ortschaft Jeże (Gehsen), die am linken Ufer liegt. In der Nähe der Brücke kann man rasten und im 300 m entfernten Dorf einkaufen. In einer Bar kann man auch etwas Warmes essen. Etwa 500 m unterhalb der Brücke fließt der Fluss durch offene, von Erlen überschirmte Wiesen. Man kann hier zelten, doch ist der Platz nicht sehr attraktiv.

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33,5 km - eine kleine Seilfähre nahe der Ortschaft Wincenta, deren Gebäude schon vorher sichtbar werden. Die Fähre dient zum Übersetzen von landwirtschaftlichen Maschinen und Vieh. Große Flächen sind landwirtschaftlich genutzt, der Wald weicht den offenen Flächen. Im Ort gibt es ein Lebensmittelgeschäft. 100 m weiter mündet der kleine Nebenfluss Wincenta.
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33,9 km - Straßenbrücke.

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38,2 km - sehr guter Platz zum Nächtigen, viel Platz für die Zelte und einfach zugängliches Feuerholz. An einer sanften Linkskurve ein relativ hohes sandiges Ufer mit Kiefernwald. Am besten hält man etwa 40 m hinter diesem Steilufer, hier ist das Ufer etwas flacher. Im Hintergrund ist das Gebäude eines Ferienheimes sichtbar.
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39,3 km - große Straßenbrücke nahe der Ortschaft Kozioł. Vor der Brücke links passiert man die Ortschaft Kruki, dahinter den Ort Bazydły. Am Beginn von Kruki einige Ferienobjekte. Zum Einkaufen legt man am besten hinter der Brücke am rechten Ufer an.
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44,3 km - kleiner rechtsseitiger Zufluss Rybnica

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46,3 km - am linken Ufer an einer scharfen Rechtskurve ein großer Biwakplatz mit Feuerstelle. Ein sanftes sandiges Ufer erlaubt bequemes Anlegen und bietet gute Bademöglichkeiten.

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47,3 km - Straßenbrücke auf der Strecke Kolno - Myszyniec nahe der am linken Ufer gelegenen Ortschaft Ptaki. Ca. 50 m vor der Brücke in einer kleinen Bucht eine gute Anlege- und Einkaufsmöglichkeit. Rastmöglichkeit mit Bänken und Tischen.
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47,6 km - Biwakplatz am linken Ufer im Ort Ptaki. Der Platz wird von der Gemeinde betrieben, gute Anlegemöglichkeit am sanften Ufer. Auch ein Steg ist vorhanden.
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51,3 km - rechts mündet der Turośl-Kanal.

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57,6 km - sehr guter Biwakplatz am rechten Ufer an einer Linkskurve. Ein recht hohes Ufer mit Kiefernwald, viel Platz für die Zelte und leichter Zugang zu Feuerholz.
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58,6 km - weiterer guter Biwakplatz am rechten Ufer.
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59,6 km - Straßenbrücke, nahe der Brücke sind die Ufer leicht zugänglich.
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63,1 km - an einer scharfen Linkskurve am rechten Ufer eine große Sandbank mit guten Möglichkeiten zur Rast und zum Aufschlagen der Zelte. Wald und Feuerholz in der Nähe. Einige Kilometer weiter passiert man Wochenendhäuser am linken Ufer.
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74,7 km - Straßenbrücke nahe der Ortschaft Dobry Las. Achtung – Steinschwelle!
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77,3 km - ein größerer linksseitiger Nebenfluss der Pissa – die Skroda – mündet. Sie ist hier 4 bis 5 Meter breit. Die Pissa ist hier schon breiter, stellenweise über 30 m.

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79,9 km - Sehr guter Biwakplatz im Kiefernwald am rechten Ufer, die bis an den Fluss reicht. Sanftes Ufer und bequeme Ausstiegsmöglichkeiten. Feuerholz ist leicht zu finden.
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80,4 km - Sehr gute Übernachtungsmöglichkeit auf sandigem Steilufer, das mit Birken-Kiefernwald bewachsen ist. Wohl der schönste Platz überhaupt an der Strecke. 300 m vorher auch ein guter Platz, doch hier ist das Anlegen einfacher.

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86,0 km - Straßenbrücke nahe der Ortschaft Morgowniki. Am rechten Ufer vor der Brücke ist ein guter Platz zum Aussteigen. Vorher hält man sich am besten am linken, mit Steinen befestigten Ufer, an dem Wochenendhäuser stehen. Am Ende des befestigten Abschnittes befindet sich nahe am Wasser ein Lebensmittelgeschäft.

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86,6 km - Mündung der Pissa an den Narew. Genau gegenüber befindet sich das Kurpiowskie-Freilandmuseum in Nowogrod.
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87,3 km - große Straßenbrücke über den Narew in Nowogrod.

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87,4 km - Ende der Tour. Guter Platz zum Herausziehen der Boote am linken Ufer. Hier ist auch die Zufahrt mit Autos gut möglich. In der Nähe befinden sich einige Bunker aus dem 2. Weltkrieg.
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