Die Supraśl ist ein stark maeandrierender Fluss mit sehr sauberem Wasser, der durch ein offenes Flusstal fließt. Die Tour ist nicht sehr schwierig, kann jedoch teilweise beschwerlich werden wegen einiger Staustufen, niedriger Holzbruecken und moeglicherweise im Wasser liegende Baeume. Die Breite betraegt 3 m im Oberlauf bis zu 20 m an der Muendung in die Narew. Die durchschnittliche Tiefe betraegt nicht mehr als 0,5 m. Das Flusstal wird ueberwiegend von mehr oder weniger intensiv bewirtschafteten Wiesen eingenommen. Wegen des sehr klaren Wassers kann man die stark entwickelte submerse Vegetation beobachten, ebenso Fische und, abhaengig von der Jahreszeit, eine reiche Vogelfauna, die ueberwiegend aus geschuetzten Arten besteht.
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0,0 km - Wir beginnen unsere Tour an der Bruecke bei der Ortschaft Radunin (in den meisten Karten faelschlich als Radulin bezeichnet). Anfangs ist der Fluss schmal und sehr stark gewunden, teilweise zugewachsen. Wir koennen hier die reiche Unterwasservegetation und Fische im glasklaren Wasser beobachten. Nach 1,2 km treffen wir auf das erste Hindernis - eine niedrige Bruecke. Danach passieren wir das Dorf Załuki am linken Ufer, wo eine Einkaufsmoeglichkeit besteht. Unterhalb des Dorfes befindet sich am rechten Ufer ein guter Rastplatz unter einer stattlichen Eiche, die von einem Kiefernwaeldchen umgeben ist. Am Kilometer 3,3 treffen wir wieder auf einen niedrigen Steg - hier muss das Boot umgetragen werden.
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5,2 km - wir passieren die Straßenbruecke in der Naehe der Ortschaft Nowosiółki. Genau vor der Bruecke rechts sieht man einen Unterstand, wo man eine Rast einlegen kann. Dies ist auch die Stelle, an der man die Paddeltour starten kann, wenn man auf den ersten Abschnitt verzichten will, was insbesondere bei niedrigem Wasserstand ratsam sein kann, wenn das Flussbett sehr schmal und zugewachsen sein kann. Trotzdem empfehlen wir diesen Abschnitt, wenn moeglich, zu paddeln.
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8,3 km - zwei Holzbruecken bei dem am linken Ufer gelegenen Dorf Nowosiółki. Der Fluss maeandriert hier sehr stark, ist mal naeher, mal weiter vom Dorf entfernt, in dem es ein Lebensmittelgeschaeft gibt. Unterhalb des Dorfes sieht man ein Saegewerk und ca. 300 m weiter rechts einen Jagdkanzel. Unterhalb Nowosiółki wir der Fluss deutlich breiter mit weniger Wasservegetation.
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15,4 km - die erste feste Staustufe. Abhaengig v on Wasserstand kann man darueber hinwegschwimmen, man sollte aber aufpassen und nicht unmittelbar dahinter anhalten, da dort Rueckwaertsstroemung herrscht und man Gefahr laeuft, Wasser ins Boot zu bekommen. Der Stau besteht aus Holzbohlen, die zwischen Metallschienen geschoben sind.
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20,3 km - am linken Ufer in einer Flussschlinge ein guter Rastplatz an einem Fichten-Birkenwaeldchen. Leichter Zugang zu Brennholz fuers Lagerfeuer.
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22,6 km - am linken Ufer eine Birkengruppe, gut erreichbares Brennholz und ein ausgezeichneter rast- und Uebernachtungsplatz. Hier koennen wir den ersten Paddeltag beenden.
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23,4 km - eine deutliche Staustufe. Ein Umtragen des Bootes ist unumgaenglich - besser am linken Ufer. Unterhalb der Staustufe ist der Fluss schmaler. Nach drei Kilometern wird die Stadt Supraśl sichtbar. Wir durchfahren Supraśl und sehen am linken Ufer Ferienobjekte.
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28,1 km - wieder eine Staustufe aus Beton. Umtragen ist notwendig. Man kann hier gut aussteigen und ein nahe gelegenes Geschaeft besuchen. Danach fahren wir entlang dichter Bebauung am linken Ufer. Unterhalb des Pegels sehen wir das Gebaeude der Verwaltung des Landschaftsparks "Knyszyńsker Heide". Im Hintergrund die Landwirtschaftsschule. Wir verlassen Supraśl und unterqueren die Straßenbruecke auf der Strecke Białystok - Krynki. Etwa 1 km unterhalb der Bruecke passieren wir eine Stelle, genannt "Die Pfanne". Man sieht die Reste eines Biwakplatzes. Hier ist ein guter Badeplatz. Unterhalb passieren wir ein weiteres Ferienobjekt und verlassen dann schon die Grenzen des Landschaftsparks "Knyszyńsker Heide".
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34,6 km - wir passieren einen Biwakplatz mit ueberdachten Tischen und Baenken. Dahinter ein hoher Kiefernwald und ein sehr flaches Ufer. Sehr guter Platz zum Baden und fuer eine lange Rast bzw. Uebernachtung - einer der schoensten auf der gesamten Tour.
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38,9 km - wir passieren die linksseitig gelegene Muendung des Fluesschens Pilnica. Kurz vor der Muendung gut zugaengliches Ufer und Rastplatz. Rechts im Hintergrund das Dorf Dąbrówki.
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42,3 km - hohe Staustufe an der Buecke in Nowodworce. Umtragen notwendig.
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45,4 km - Straßenbruecke in Wasilkowo. Kurz vor der Bruecke am rechten Ufer ein Holzsteg und die Moeglichkeit auszusteigen und im 50 m entfernten Geschaeft einzukaufen. Unterhalb der Bruecke erreichen wir einen kuenstlichen Rueckstau. Die Flusslauf spaltet sich auf , der Hauptstrom fließt nach rechts. Links koennen wir durch einen flachen, zugewachsenen Rueckstaubereich paddeln. nach 300 m vereinigen sich die Flusslaeufe wieder und wir erreichen ein hohes Wehr. Ein schwieriges Umtragen entlang des rechten Ufers wird notwendig.
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48,2 km - Eisenbahnbruecke auf der Strecke Białystok - Suwałki. Unterhalb der Bruecke eine schwer erkennbare, doppelte Steinschwelle. Nach ca. 400 m erreichen wir eine weite Wiese am linken Ufer, wo wir unser Lager aufschlagen und den zweiten Paddeltag beenden koennen.
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50,0 km - Straßenbruecke auf der Strecke Białystok - Augustów. Vor der Bruecke flaches Ufer und Badestrand - an den Wochenenden stark bevoelkert. Nach dem Aussteigen erreichen wir links ein Geschaeft und eine Bar. Hinter der Bruecke links die Doerfer Sielachowskie und Osowicze. Zwei Kilometer unterhalb von Osowicze erreichen wir Leńce. Vor einer kleinen Bruecke am linken Ufer eine schoene Badestelle, auch fuer Kinder geeignet. danach spaltet sich der Flusslauf kurz auf und umfließt eine kleine Insel. Im Grund des rechten Flussarmes stecken noch die Pfaehle einer alten Wassermuehle - daher ist die Passage durch den linken Flussarm entschieden leichter. Nach weiteren 2 km passieren wir links eine der Trinkwasserfassungen fuer die Stadt Białystok.
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57,8 km - Bruecke auf der Strecke Fasty - Knyszyn. Rechts das Dorf Dobrzyniewo Fabryczne. Vor der Bruecke eine kleine Insel, auf beiden Seiten gleichermaßen passierbar.
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58,0 km - ein Wehr mit großer Stauhoehe. Schwieriges Umtragen notwendig. Unterhalb des Wehres wird der Fluss schmaler, beidseitig mit hohem Schilf bewachsen. Die Stroemung ist eine Zeit lang staerker. 0,5 km unterhalb des Wehres sieht man rechts die Kirche von Dobrzyniewo Kościelne und etwas weiter rechts den 333 m hohen Fernsehmast in Krynice. Links in einigen Kilometern Entfernung sieht man den Stadtteil von Białystok Fasty. Am etwa des etwa 1 km langen geraden Abschnittes unterhalb des Wehres sieht man rechts zwei Baeume mit Horsten des Weißstorches in den Wipfeln. Baumhorste des Weißstorches sind aeußerst selten. Das Flussbett ist jetzt tiefer, aber ueberraschend schmal. Wir fahren wie durch einen engen Tunnel.
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61,2 km - Bruecke auf der Strecke Białystok - Ełk. Vor der Bruecke links der regelbare Zufluss des Flusses Biała, der durch Białystok fließt. Die Supraśl verbreitert sich von hier an merklich. Hinter der Bruecke links Seezeichen Anlegeverbot - aber das Ufer ist hier ohnehin nicht einladend.
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61,4 km - Eisenbahnbruecke auf der Strecke Białystok - Ełk und kurz danach der Haltepunkt "Fasty". Danach erreichen wir die Ortschaft Dzikie. Gebaeude und Zaeune reichen bis ans Wasser. Ein durchschnittlicher Ort, aber man kann hier die Einkaeufe erledigen. Dies ist die letzte Ortschaft an der Supraśl im Zuge der Tour.
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64,1 km - Reste einer Motormuehle, im Flussbett sind die Reste der Betonkonstruktion sichtbar. Die Supraśl durchfließt hier ein mit Baeumen bestandenes, sehr schoenes Gelaende. Viel Baeume am Wasser sind mit Metallzaeunen gegen Verbiss durch Biber gesichert.
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68,8 km - Muendung der Supraśl in die Narew. Ende der Paddeltour genau gegenueber der Muendung auf einer weiten Wiese unter Kopfweiden. Wir erreichen hier die Ortschaft Złotoria an der Narew.
